Zweiradbau am Standort Zschopau geht weiter

Zschopau (ERZ). MZ hat in Sachsen Tradition und seit heute auch eine Zukunft. „Ich freue mich, dass es gelungen ist, einen Käufer für MZ zu finden, und dass am traditionsreichen Standort Zschopau weiterhin Motorräder der Marke MZ gebaut werden“, sagte Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk (SPD). „Wichtig für Sachsen und für mich ist, dass nicht nur die Motorräder MZ heißen, sondern die 125-er weiterhin in Sachsen gefertigt wird.“

Da das Unternehmen mittelfristig wohl auch die Entwicklung neuer Produkte plant, kündigte Jurk an, dass der Freistaat Sachsen die neuen MZ-Eigentümer bei anstehenden Investitionen mit Fördergeldern unterstützen würde, wenn diese zusätzliche Arbeitsplätze schaffen oder Forschung und Entwicklung fördern. „In erster Linie können die MZ-Eigner aber von dem Knowhow partizipieren, dass der traditionsreiche Zweiradstandort Zschopau mit seinen Arbeitskräften bietet. Darüber hinaus haben wir in Sachsen eine erstklassige Forschungslandschaft und ein dichtes Netz an Automobilzulieferern, von denen einige sicher auch als Partner für die Motorradindustrie in Frage kommen“, so der Minister. „Besonders freue ich mich, dass gestandene Motorradrennfahrer das Unternehmen weiterführen wollen. Ich denke, dass sie mit dem nötigen Herzblut bei der Sache sein werden. Als stellvertretender Ministerpräsident des Bundeslandes, in dem nicht nur der Sachsenring liegt, sondern auch die Motorrad-WM gastiert, freue ich mich darüber besonders. Wir wünschen den Investoren und den Mitarbeitern von MZ, die es hoffentlich bald wieder in größerer Zahl geben wird, viel Erfolg.“

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