Breitbandausbau: EU genehmigt Beihilfen auch für Antennenanlagen
Diese Antennengemeinschaften könnten nun auch Fördermittel bekommen, wenn sie in eine Breitbandversorgung investieren möchten. Bislang konnten sie lediglich eine Bedarfsanalyse bezuschusst bekommen, nicht aber die sogenannte Wirtschaftlichkeitslücke, die entsteht. Eigentlich hatten Experten erst für Anfang kommenden Jahres mit dieser Genehmigung aus Brüssel gerechnet, zeigte sich Bellmann erfreut.
Einige sehr gute Beispiele, wie Antennengemeinschaften durch eigene Anstrengungen in den vergangenen Jahren auch Telefondienste anbieten, gebe es bereits im Landkreis Mittelsachsen. Die einst verlegten Koaxialkabel bezeichneten Fachleute als einen Schatz. Die Investitionen von damals seien abgeschrieben, und die Kabel liegen in fast jedem Haus an. Wünschenswert wäre nun ein Gedankenaustausch zwischen den Antennengemeinschaften, damit weitere Anbieter ihre Anlagen entsprechend aufrüsten können, blickt Bellmann nach vorn.
Weniger erfreulich sieht die Abgeordnete Bellmann die Nachrichten von dem Unternehmen “Deutsche Telekom”: “Für die Telekom ist trotz der Breitbandinitiative von Bund und Land ein Ausbau in Gebieten mit der Glasfasertechnik Hytas 94 auch weiterhin nicht wirtschaftlich, wie mir die Konzernzentrale erst jüngst in einem Schreiben vom 7. November 2008 mitgeteilt hat.”
Kategorie(n): Politik, Regionales
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